Pädagogisches Konzept

Aus dem Artikel 29 der UN - Konvention über die Rechte des Kindes:
Die Vertragsstaaten stimmen darin überein, dass die Bildung des Kindes darauf gerichtet sein muss,
a) die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen;
b) dem Kind Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten und den in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Grundsätzen zu vermitteln;
c) dem Kind Achtung vor seinen Eltern, seiner kulturellen Identität, seiner Sprache und seinen kulturellen Werten, den nationalen Werten des Landes, in dem es lebt, und gegebenenfalls des Landes, aus dem es stammt, sowie vor anderen Kulturen als der eigenen zu vermitteln;
d) das Kind auf ein verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft im Geist der Verständigung, des Friedens, der Toleranz, der Gleichberechtigung der Geschlechter und der Freundschaft zwischen allen Völkern und ethnischen, nationalen und religiösen Gruppen sowie zu Ureinwohnern vorzubereiten.
Nicht alle Kinder lernen zur gleichen Zeit, im gleichen Tempo, auf gleiche Weise gleiche Inhalte. Sie kommen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen in die Schule. Heterogenität bestimmt das Lernen in den Klassen. In zunehmend offenen Unterrichtsformen setzen wir an den Bedürfnissen des Kindes an, fordern und fördern es, seinen Fähigkeiten entsprechend. Unsere Schülerinnen und Schüler und Schüler sollen sich in ihrer Schule wohl fühlen und sie als Ort des Lebens und Lernens erfahren.
Vier Schlüsselbegriffe, die sich gegenseitig bedingen, prägen unser pädagogisches Handeln:
• Geborgenheit
• Eigenverantwortung und Selbstständigkeit
• Leistungsfähigkeit
• Toleranz
Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist, die gesamte Persönlichkeit eines Kindes zu entwickeln und zu stärken. Wissensvermittlung und die Entwicklung sozialer Kompetenzen sind uns gleich wichtig und im Schulalltag eng miteinander verwoben. Praktische, handwerkliche, musische und intellektuelle Begabungen sollen erkannt und gefördert werden.
Im Unterricht wird jedes Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit angenommen und gefördert. Lernen erfolgt in angstfreier und ermunternder Atmosphäre. Fehler dürfen gemacht werden, sie geben Aufschluss über den Denkansatz des Kindes und sind wichtige Indikatoren für die weitere Vorgehensweise.